Eine kurze Geschichte des Westwegs…

Servus Leute,

da mich doch einige Anfragen erreicht haben was der Westweg eigentlich sei, hier eine kurze Erklärung.

Natürlich ist der zugehörige Wikipedia-Artikel mehr als lesenswert und ich will vermeiden, das dort Gesagte einfach zu wiederholen.

Grundsätzlich ist aber festzuhalten, dass der Westweg im Jahr 1900 als erste Fernwanderweg in Deutschland eingeweiht wurde und seitdem eine Vorbildfunktion für die „Top Trails“ in Deutschland einnimmt. Er wurde auch schon zahlreich ausgezeichnet und trägt das Gütesiegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“, welches der deutsche Wanderverband vergibt. Voraussetzung hierfür ist unter anderem, dass nicht mehr als 20% der Strecke asphaltiert sein dürfen, eine Anforderung, die angesichts des fortschreitenden Ausbaus der Wald- und Wiesenwege für forst- und landwirtschaftliche Maschinen sicherlich nicht einfach einzuhalten ist. Eine alle drei Jahre notwendige Nachzertifizierung als Prädikatswanderweg garantiert die gleichbleibende hohe Qualität des Weges. Gepflegt wird der Weg vom Schwarzwaldverein.

Die Gesamtstrecke des Weges beträgt ca. 285 km von Pforzheim nach Basel. Der höchste Punkt der Tour ist der Feldberg mit 1493 m, der niedrigste Punkt Hausach mit 237 m. Die Tour ist in insgesamt 13 Etappen aufgeteilt mit Gehzeiten zwischen ca. 4 und 8 Stunden am Tag. Es gibt neben der bekannten Westvariante auch eine landschaftlich durchaus schöne Ostvariante. Welche Variante man wählen will muss man spätestens in Titisee entscheiden. Die Westvariante ist allerdings die „klassische“ Variante mit dem Highlight, dass die Tour über den Feldberg führt.

Die Wegmarkierung ist übrigens die rote Raute auf weißem Grund, nicht zu verwechseln mit Varianten davon, insbesondere der roten Raute auf weißem Grund mit weißem, senkrechten Strich. Diese Markierung markiert z.B. den „Mittelweg“, der auf einer Länge von 233 km von Pforzheim nach Waldshut führt und östlicher durch den Schwarzwald führt.

Der besondere Reiz dieser Wanderung ist die abwechslungsreiche Landschaft, von Hochmoor bis subalpin, und die immer wiederkehrenden Aussichtspunkte bis weit ins Rheintal.

Link zum Wegenetz des Schwarzwaldvereins.

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