nach meiner Wanderung über den Westweg habe ich natürlich ein paar Dinge gelernt, die ich an euch weitergeben will. Natürlich stellen meine Tipps eine reine subjektive Bewertung dar und müssen daher nicht für jeden geeignet sein.

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]]>YouTube ist schon eine nette Sache. Da findet man zahlreiche hilfreiche Videos zum Thema Outdoor, Wandern und Survival. Die interessantesten Videos, die ich so bei meinen Recherchen finde, möchte ich hier sammeln.
1. Outdoor-Recht: Zum Thema Outdoor gibt es zahlreiche Gesetze die man kennen sollte. Sie reichen vom Waffengesetz für das richtige (d.h. erlaubte) Survival-Messer, über Regelungen für das Feuermachen, bis hin zur Gesetzeslage beim Übernachten im Freien. Im nachfolgenden ein lehrreiches (und witziges) Video in dem der „Paragraphendschungel“ gut erklärt ist…
2. Wanderbekleidung: Im Outdoor-Bereich ist es beinahe unmöglich den Überblick über die richtige Wanderbekleidung zu behalten. Da hilft es einem, wenn man von erfahrenen Wanderern mal ein paar Tipps bekommt, wie man auch ohne hohe Kosten eine brauchbare Ausrüstung zusammenstellt. Man muss ja nicht exakt 1:1 diese Ausrüstung nachmachen, insbesondere wenn man nicht wie Benjamin Claussner im Freien übernachten will, aber man kann sich hiervon inspirieren lassen…
3. Rucksackinhalt: Auch die Frage was in den Rucksack soll ist ein lange diskutiertes Thema. Im nachfolgenden ein zweites Video von Benjamin Claussner, der mit diesem Rucksack-Inhalt völlig autark (also ohne nächtliche Einkehr oder Zwischenstopp in einem der Gasthäuser) im Frühjahr und trotz Schnee erfolgreich über den südlichen Teil des Westwegs gewandert ist. Zwar werde ich einige Dinge anders machen, einfach schon weil ich nicht im Freien übernachten werde, aber man kann dieses Video gut dazu nutzen um sich daran zu erinnern, was wirklich notwendig ist und was verzichtbar sein mag…
4. Outdoor-Küche: Ich denke zwar nicht, dass ich auf dem Westweg groß kochen werde, dafür gibt es zu viele Einkehrmöglichkeiten, aber für den nächsten Camping-Trip sind die in den folgenden zwei Videos von Arthur Konze präsentierten wichtigsten Outdoor-Helfer schon sehr nützlich…
5. Buff verwenden: Es ist erstaunlich wie viele Möglichkeiten es gibt dieses schlauchförmige Kleidungsstück richtig einzusetzen. Da man von Texten und Bildern schlechter lernt als von Videos, hier eine nette Video-Erklärung, die ohne viele Worte auskommt.
6. Wanderwissen: Sehr nett ist folgende Serie von Kai Sackmann, die in mehreren Videos auf zahlreiche Fragen rund ums Wandern eingeht, vom richtigen Rucksack bis hin zum platzsparenden Packen.
7. Outdoor-Verpflegung: Auf einer Wanderung darf natürlich auch eine gute Lebensmittelverpflegung nicht fehlen. Zwar gibt es auch die einschlägigen Trekking-Mahlzeiten (z.B. Travellunch), aber es gibt auch kostengünstigere und teilweise dabei noch schmackhaftere Alternativen einfach in Drogerie- und Supermärkten. In diesem Video werden ein paar interessante Alternativen vorgestellt.
]]>da mich doch einige Anfragen erreicht haben was der Westweg eigentlich sei, hier eine kurze Erklärung.
Natürlich ist der zugehörige Wikipedia-Artikel mehr als lesenswert und ich will vermeiden, das dort Gesagte einfach zu wiederholen.
Grundsätzlich ist aber festzuhalten, dass der Westweg im Jahr 1900 als erste Fernwanderweg in Deutschland eingeweiht wurde und seitdem eine Vorbildfunktion für die „Top Trails“ in Deutschland einnimmt. Er wurde auch schon zahlreich ausgezeichnet und trägt das Gütesiegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“, welches der deutsche Wanderverband vergibt. Voraussetzung hierfür ist unter anderem, dass nicht mehr als 20% der Strecke asphaltiert sein dürfen, eine Anforderung, die angesichts des fortschreitenden Ausbaus der Wald- und Wiesenwege für forst- und landwirtschaftliche Maschinen sicherlich nicht einfach einzuhalten ist. Eine alle drei Jahre notwendige Nachzertifizierung als Prädikatswanderweg garantiert die gleichbleibende hohe Qualität des Weges. Gepflegt wird der Weg vom Schwarzwaldverein.
Die Gesamtstrecke des Weges beträgt ca. 285 km von Pforzheim nach Basel. Der höchste Punkt der Tour ist der Feldberg mit 1493 m, der niedrigste Punkt Hausach mit 237 m. Die Tour ist in insgesamt 13 Etappen aufgeteilt mit Gehzeiten zwischen ca. 4 und 8 Stunden am Tag. Es gibt neben der bekannten Westvariante auch eine landschaftlich durchaus schöne Ostvariante. Welche Variante man wählen will muss man spätestens in Titisee entscheiden. Die Westvariante ist allerdings die „klassische“ Variante mit dem Highlight, dass die Tour über den Feldberg führt.
Die Wegmarkierung ist übrigens die rote Raute auf weißem Grund, nicht zu verwechseln mit Varianten davon, insbesondere der roten Raute auf weißem Grund mit weißem, senkrechten Strich. Diese Markierung markiert z.B. den „Mittelweg“, der auf einer Länge von 233 km von Pforzheim nach Waldshut führt und östlicher durch den Schwarzwald führt.
Der besondere Reiz dieser Wanderung ist die abwechslungsreiche Landschaft, von Hochmoor bis subalpin, und die immer wiederkehrenden Aussichtspunkte bis weit ins Rheintal.
Link zum Wegenetz des Schwarzwaldvereins.
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